Ganz einfach zu kostenlosen und legalen Bildern

Gratis Bilder legal ganz einfach einfügen

So ziemlich jeder Blogger benötigt Bildmaterial, entweder Illustrationen oder Fotos. So mancher Blogger kommt gar nicht umhin, die benötigten Bilder selber zu erstellen. Viele andere finden im Internet eine Unmenge an Material.

In der Zwischenzeit dürfte es sich herumgesprochen haben, dass Urheberrechts-Verletzungen kein Kavaliersdelikt sind sondern durchaus zum Teil hart bestraft werden. Und das völlig zu Recht. Nur weil Bilder in einer Suchmaschine auftauchen dürfen diese nicht einfach ungefragt verwendet werden. Wer sich Bildmaterial aus dem Internet für das eigene Blog besorgt muss also genau beachten, wie und wo ein Bild verwendet werden darf, ob man es bearbeiten darf oder nicht und ob der Urheber genannt werden muss oder nicht.

Zum Glück gibt es Portale, die sich auf diese Bedürfnisse spezialisiert haben. Auch für diejenigen, die nur über ein schlankes Budget verfügen oder die mit ihrem Blog kein Geld verdienen und deshalb auch nichts investieren möchten oder können, gibt es mittlerweile ein breites Angebot an kostenlosem Material. Aber auch bei Gratis-Bildern ist Vorsicht geboten. Nur weil ein Urheber sein Werk kostenlos zur Verfügung stellt, heißt das noch lange nicht, dass er deshalb keine Bedingungen für die Verwendung festlegt.

So dürfen viele Bilder von Gratis-Anbietern beispielsweise nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Ein Werbebanner auf der Website könnte da schon ausreichen, um als „kommerziell“ eingestuft zu werden und eine Klage wegen Verletzung der Nutzungsbedingungen zu riskieren. So manche Bilder dürfen nur genau so verwendet werden, wie Sie vom Urheber veröffentlicht wurden. Jegliche Veränderung würde somit ebenso die Nutzungsbedingungen verletzten und damit eine illegale Verwendung darstellen. Gratis ist nicht gleichbedeutend mit Gemeinfreiheit. Somit ist auch bei Verwendung von #gratis Bildmaterial zu beachten, unter welcher Lizenz ein Bild veröffentlicht wurde.

Creative Commons

Hinter Creative Commons (abgekürzt CC) steht eine gemeinnützige US-Organisation, die verschiedene Standard-Lizenzmodelle veröffentlicht. Urheber – wie beispielsweise Fotografen – können angeben, welches Lizenzmodell für das Werk – zum Beispiel ein Foto – anzuwenden ist. Creative Commons ist dabei nicht eine einzelne #lizenz sondern vereint unterschiedliche Modelle mit ganz unterschiedlichen Rechten.  Der Vorteil der CC-Lizenzen ist die Standardisierung, sodass es bezüglich dessen, was erlaubt ist und was nicht, keine Unklarheiten geben dürfte.

Für die unterschiedlichen CC-Lizenzen gibt es Kürzel, die auch kombiniert werden können. Das Kürzel „BY“ beispielsweise bedeutet, dass  ein Werk – das kann Software, Text, Musik oder eben auch ein Bild sein – nur unter Nennung des Autors verwendet werden darf. Und das  Kürzel „NC“ besagt zum Beispiel, dass keine kommerzielle Nutzung erlaubt ist. Sind diese beiden Modelle kombiniert sieht die Angabe der Lizenz wie folgt aus: „CC-BY-NC“. Durch solche Angaben sind die Lizenzbedingungen kurz und eindeutig geklärt.

Ein besonderes Modell stellt die Lizenz „CC0“ dar. Werke, die unter der CC0 Lizenz veröffentlicht werden, sind gemeinfrei, was häufig auch als Public Domain – „frei von Urheberrechten“ – bezeichnet wird. Dabei verzichtet der Autor auf sämtliche Rechte. Das bedeutet, dass zum Beispiel Bilder, die unter CC0 veröffentlicht werden, ohne jegliche Einschränkungen verwendet und auch verändert werden dürfen ohne dass der ursprüngliche Autor genannt werden muss. Wer für sein Blog Bilder aus dem Internet verwendet, liegt mit gemeinfreiem Material auf der sicheren Seite.

Pixabay

Auf Pixabay gibt es mehr als eine Million Bilder und Videos, die allesamt unter CC0 zur Verfügung gestellt werden. Eine wahre Fundgrube für Blogger.

Ganz einfach zu kostenlosen und legalen Bildern

Zu beachten ist, dass es selbst bei Verwendung gemeinfreier Bilder besondere Bestimmung gibt was die erkennbare Abbildung von Personen oder von Logos bzw. Markennamen gibt. Die Sorge, dass das uneingeschränkte Nutzungsrecht irgendwann einmal zurückgezogen werden könnte, ist dagegen unbegründet. Der Widerruf von CC-Lizenzen ist darin ausdrücklich ausgeschlossen.

Bilder einfach einfügen mit dem Pixabay Images Plugin

Beim WordPress-Plugin Pixabay Images handelt es sich um ein offizielles #plugin von #pixabay selbst. Mit diesem Plugin ist es sehr einfach, den umfangreichen Fundus von Pixabay direkt aus WordPress heraus zu durchsuchen und Bilder mit eine Klick in die eigene Mediathek zu kopieren und in einen Beitrag einzufügen.

Ganz einfach zu kostenlosen und legalen Bildern - mit dem Pixabay Images WordPress Plugin

Das Plugin funktioniert sofort nach der Installation, es sind keine Einstellungen nötig. Eine Pixabay-Account ist ebenso nicht erforderlich. Beim Einfügen einer Mediendatei kann nun auch Pixabay durchsucht werden. Die Funktionsweise erklärt sich von selbst und gibt keinerlei Rätsel auf. Die Oberfläche ist einfach gehalten und frei von unnötigem Beiwerk. Die Suche auf Pixabay erfolgt sehr flott.

Hat man ein Bild ausgewählt, dann wird dieses direkt von Pixabay auf den eigenen Server in die #mediathek geladen und steht dort wie gewohnt zur Verfügung. Nach dem Download in die eigene Mediathek kann das Bild sofort in den Beitrag eingefügt werden. Das funktioniert flüssig in nur einem einzigen Schritt. Das Plugin Pixabay Images eignet sich perfekt um schnell und einfach Bilder von Pixabay auf den eigenen Server zu laden und in Beiträgen zu verwenden.

Der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass mit WP Pixabay ein zweites Plugin zur Verfügung steht, um Bilder von Pixabay in WordPress einzufügen. Dieses stammt jedoch nicht von Pixaby selbst. WP Pixabay benötigt einen Pixabay-Account. Der ist kostenlos und schnell angelegt und das Plugin erklärt die nötigen Schritte sehr gut. Die Oberfläche ist nicht so übersichtlich und aufgeräumt wie bei Pixabay Images. Trotzdem gibt es keine Unklarheiten und auch dieses Plugin funktioniert problemlos. Im Unterschied zu Pixabay Images werden bei WP Pixabay die Bilder aber nicht in die eigene Mediathek geladen sondern direkt zu Pixabay verlinkt. Was sich eigentlich recht gut anhört, hat aber zwei Nachteile. Erstens werden dadurch die verschiedenen Bild-Größen nicht erzeugt und stehen damit nicht zur Verfügung. Zweitens – und das ist noch wesentlich schwerwiegender – ist laut den Nutzungsbedingungen von Pixabay das Hotlinking, also das direkte Einbinden von Bildern, ausdrücklich verboten. Die Bilder müssen von Pixabay heruntergeladen werden um sie zu verwenden. Das Plugin verletzt somit eindeutig die Bedingungen von Pixabay. Aus diesem Grund kann ich vom Einsatz dieses Plugins nur abraten, weshalb es auch keinen Link zu diesem Plugin gibt. Zwar bietet der Autor eine Premium-Version des Plugins zum Preis von 15 US-Dollar an, aber auch diese bietet das Herunterladen der Bilder nur als Option an. Daher unbedingt Finger weg von diesem Plugin und das offizielle Pixabay Plugin verwenden.

Artikel vom 15. Oktober 2017

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